Theo Balden

1904

als Otto Koehler in Brasilien als Kind deutscher
Auswanderer geboren, nach dem Tod des Vaters Rückkehr nach Berlin

1918 - 1924

Lehre als Technischer Zeichner,
Studium am Bauhaus

1928

Eintritt in die KPD

1934

Verhaftung und Internierung durch die Gestapo

1935

unter dem Namen Theo Balden Flucht nach Prag

1939

Flucht nach London, Tätigkeit als Gärtner

1939 - 1941

aus Gründen der Spionageabwehr verhaftet und vorübergehend nach Kanada abgeschoben

1941 - 1946

Rückkehr nach London, künstlerische Tätigkeit

1947

Rückkehr nach Berlin

1948

Einzelausstellung in der Galerie Franz

1950 - 1958

Lehrauftrag an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Beteiligung an der Formalismus-Diskussion, vorzeitige Suspendierung von der Lehrtätigkeit

1958 - 1995

Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen in Ostdeutschland, in Japan, den Niederlanden, Jugoslawien, Syrien und Frankreich

1971

Einzelausstellungen in der Nationalgalerie Berlin (Ost) und im Museum der Bildenden Künste Leipzig


Balden erhält wichtige staatliche Auszeichnungen, allerdings kaum öffentliche Aufträge in der DDR. Er stirbt 1995 in Berlin.

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